Empfehlungen:  
     
 

Anmerkung:
Es ist nun schon mehr als 3 Jahre her, dass Sandra diese Empfehlungen zusammengestellt hat. Diese sind einfach zeitlos und können noch immer wertvoll für betroffene Frauen und deren Angehörige sein.


 
 

Auf meinem langen Weg habe ich viele Angebote und Möglichkeiten begleitend zur Schulmedizin kennengelernt und erprobt.

Was mir wirklich gut getan hat und auf was man achten sollte, möchte ich hier an dieser Stelle gerne weitergeben.

 
     
  Eine Zweitmeinung einholen:  
  Nach dem man erfahren hat, dass man Krebs hat, sollte man sich auf jeden Fall immer eine Zweitmeinung einholen. Dies kann auch im Verlauf einer Therapie oder Behandlung immer wieder mal notwendig werden. Ist man sich nur irgendwo unsicher und nicht von dem was der Arzt vorschlägt überzeugt, sollte man sich eine Zweitmeinung einholen. Kein Arzt dem was an deiner Genesung liegt, wird etwas dagegen haben.

Hier an dieser Stelle möchte ich meinen Arzt Dr. Clemens Leitgeb weiter empfehlen. Ihm gehört mein vollstes Vertrauen. Seit ich ihn kenne fühle ich mich so gut betreut wie noch nie zuvor. Er unterstützt mich wo er nur kann und ist einer der wenigen Ärzte, die einen nicht nur als Patienten sehen, sondern auch als Mensch.

Dr. Clemens Leitgeb
OA der 1.Med. Abt. (Onkologie) Wilhelminenspital,
Facharzt f. Innere Medizin u. Internistische Krebstherapie,
Montleartstrasse 37
A-1160 Wien
Email:clemens.leitgeb@1.me.wil.magwien.gv.at
Tel:01/49150-0
oder
Onkologische Schwerpunktpraxis Mödling,
F. Schillerstrasse 4,
A-2340 Mödling
Email:onkologie.moedling@aon.at
Tel:02236/24705

 
     
  Sympathie und Vertrauen:  
 

Der Arzt der mich behandelt und auf meinem Weg zur Genesung begleitet, sollte mir auf jeden Fall sympathisch sein und mein Vertrauen haben. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient ist sehr wichtig. Es gibt Ärzte die als die Kapazitäten gelten und sind am Ende doch nicht gut für jeden. Wenn ein Arzt sich keine Zeit für dich nimmt oder er von einem mal zum anderen vergisst wer du bist, dann solltest du dir sofort einen anderen suchen. Den richtigen findet man nur dann, wenn man ihn wirklich sucht.   

 
     
  Mut zum Reden:  
  Rede über dich und deine Krankheit. Zum einen ist es sehr befreiend und zum anderen können sich für dich Türen öffnen die dich dort hin führen, wo du eigentlich hin willst. Durch Reden, lernt man die unglaublichsten Menschen kennen und gewinnt neue Freunde. Verständnis wird einem entgegen gebracht und das tut sehr gut.  
     
  Wege ins Licht Programm:  
  Das „WEGE INS LICHT" Programm basiert auf der Lehre des weltberühmten Krebsspezialisten Dr. Carl SIMONTON der seit über 25 Jahren Menschen erfolgreich mit einer Methode behandelt, die automatisch die Psyche in die Therapie mit ein bezieht. Die Botschaft des Programms lautet: Hoffnung, Vertrauen, Zuversicht und ein vielleicht völlig neues Umgehen mit sich selbst, sind die wichtigsten Voraussetzungen für jeden Heilungsprozess.
Das „Wege ins Licht" Programm wird seit vielen Jahren mit großem Erfolg an der I. Med- mit Onkologie im Wilhelminenspital unter ärztlicher und psychologischer Leitung abgehalten.
Ich besuche dieses Seminar nun schon zum 4. Mal und kann es nur jedem weiter empfehlen. Viele von den Menschen die ich dort kennen gelernt habe, gehören heute zu meinem Freundeskreis. Es sind Menschen mit dem gleichen oder ähnlichem Schicksal, Menschen die mich verstehen und mit denen ich sehr viel gemeinsam habe.
Das Seminar lässt einen vieles verstehen und klarer sehen. Es bringt vieles in Bewegung und manchmal stoßt man, wenn man etwas alteingeführtes ändern will, auf heftigen Widerstand von Seitens der Familie. Änderungen sind jedoch im Leben eines Krebspatienten absolut notwendig.

Information und Anmeldung zum Seminar: Eva Maria Szabo,
01/49150/ 2101

Meditations-CD von Mag. Sabine Standenat und Dr. med Clemens Leitgeb (siehe Bild oben) zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte durch Meditation und Entspannung ist erhältlich bei:

E.M. Margaritella, vorm. Mayer
Bücher Musikalien Antiquariat Bücheruchdienst
Ottaktringerstr. 109, 1160 Wien
Tel. ++43 (1) 4862334
 
     
  Ernährung:  
  Hier kann ich nur sagen, dass man sich diesbezüglich informieren sollte. Die Meinungen gehen nur allzu oft auseinander, wenn es darum geht, was und wie man essen sollte. Ich für meinen Teil esse selten Fleisch und selten Süßes. Alkohol ist sowieso nie ein Thema für mich gewesen. Essen mit Genuss und sich Zeit dafür nehmen, halte ich für sehr wichtig.  
     
  Bewegung/Sport:  
  Bewegung war mir immer schon sehr wichtig und auch neben der Chemotherapie habe ich immer wieder Sport gemacht. Tennis, Laufen, Radfahren, Wandern und Schwimmen gehören zu den Sportarten die ich am liebsten betreibe. Ich fühle mich, nachdem ich Bewegung gemacht habe, immer um vieles wohler. Außerdem gibt es mir das Gefühl völlig gesund zu sein. Solange ich mich bewege, denke ich, dass alles nicht so schlimm sein kann. Es tut mir psychisch und physisch sehr gut.  
     
  Psychotherapie:  
 

Mir hat die Psychotherapie sehr gut getan und mich von einigen Denkmustern befreit. Psychologische Unterstützung beim Kampf gegen den Krebs ist meiner Meinung nach unerlässlich. Es ist bewiesen, dass Patienten die psychologisch behandelt wurden länger und mit einer besseren Lebensqualität gelebt haben, als solche, die nicht psychologisch behandelt wurden. Körper, Geist und Seele sind eine Einheit und das sollten wir niemals vergessen.
Hier möchte ich Ihnen meine Psychologin Frau Mag. Sabine Standenat empfehlen:


Mag. Sabine Standenat
Klinische Psychologin
Rolandweg 12/1
1160 Wien

Tel. 01/ 911 52 67 oder 0676/55 88 022

www.standenat.at

E-Mail:mag.sabine.standenat@magnet.at

 
     
  Vitamininfusionen:
Hochkonzentrierte Vitamininfusionen die ich bei Hr. Dr. Plaue in Wien erhalten habe, stärkten mich in den Zeiten der Chemotherapie. Die unangenehmen Nebenwirkungen wie Übelkeit und Abgeschlagenheit waren dadurch auch nicht so stark.

Dr.med. Plaue Christian
Praxis für Allgemein- und Komplementärmedizin
Schmidgasse 16/2
1080 Wien
Tel. 01 / 4098484
 
 
     
  Positives Denken:  
  Ist sehr wichtig! „Wir“ entscheiden „Was“ wir denken. Gedanken haben Macht und deshalb sollten wir sehr vorsichtig mit ihnen umgehen. Manchmal ist das nicht leicht, aber nur Übung macht den Meister.  
     
  Visualisieren:  
  Hat mir sehr geholfen und hilft mir immer noch. Das Buch von Dr. C. Simonton: „Wieder gesund werden“, sollte für jeden Krebspatienten eine Pflichtlektüre sein. Hier lernt man zu visualisieren und erfahrt wie wichtig es ist was man sich vorstellt.
Meine Vorstellungskraft war Anfangs auch nicht gerade die beste, aber mit der Zeit kann das Visualisieren in Fleisch und Blut übergehen. Ich glaube fest daran, dass wir unseren Krankheitsverlauf damit beeinflussen können.
 
     
  Vieles was man sonst noch tun kann:  
  Ich habe am Anfang meiner Krankheit einige Zeit lang die Misteltherapie gespritzt und jetzt habe ich wieder damit begonnen. Sie stärkt das Immunsystem und man fühlt sich allgemein wohler. Außerdem soll sie am Kampf gegen den Krebs nicht unerheblich sein.
Parallel zur Chemotherapie nehme ich Wobe-Mugos, Selen, Vitamin A,E, Magnesium, Vitamin C und von Hildegard Medizin den Wasser-Linsen-Trunk. Man sollte alles was die Therapie unterstützt und die Nebenwirkungen mindert oder gar verhindert, ausnützen. Es gibt so viele Möglichkeiten und jeder wird etwas finden was gut für ihn ist.